„Im ADELI haben wir eine ganze Mannschaft von guten Therapeutinnen und Therapeuten gefunden, was wirklich sehr selten ist“, erklärt Vater Michael, warum die Familie seit Jahren für längere Rehabilitationsaufenthalte gerade ADELI Medical Center wählt.
Bei einem schweren Verkehrsunfall im Jahr 2016 erlitt Robert eine massive Hirnverletzung und verbrachte lange Zeit im Koma. In dieser Phase wurden seine Eltern Olga und Michael sowie Gattin Svenja zu seiner Stimme, zu seinem emotionalen Anker und zu zentralen Vermittlern seiner Persönlichkeit. Obwohl es seitens der Mediziner keine klaren Prognosen zu Roberts Zustand gab, verfolgte die Familie aufmerksam jede neue Phase der Besserung. Nicht immer waren die Effekte unmittelbar zu sehen. Doch so, wie Robert eines Tages aus dem Koma erwachte, begann er später zu sprechen und erinnerte sich sogar an Kleinigkeiten seines Unfalls…
Ein zentrales Prinzip der Neurorehabilitation ist die Fähigkeit des Gehirns und des zentralen Nervensystems, sich nach Verletzungen anzupassen, neuronale Verbindungen neu zu bilden und/oder umzustrukturieren. Seit sieben Jahren rehabilitiert Robert auch im ADELI Medical Center in Piešťany. Dies hat zur Stärkung seiner Muskulatur sowie zu besserem Gehen und mehr Stabilität beigetragen. Die Nervenbahnen sind auch nach Jahren noch anpassungsfähig. Die tägliche Förderung der Neuroplastizität ist ein Muss für Patienten mit spastischer Hemiparese. Nach einem schweren Hirntrauma ist das zentrale Nervensystem geschädigt, viele Verbindungen sind unterbrochen, und Plastizität muss durch gezieltes Training aktiviert werden.
Die therapeutische Intervention im ADELI Medical Center besteht aus Rehabilitationsmaßnahmen, also einem gut getakteten Therapieplan, der eine individuell angepasste Variation verschiedener Ansätze wie Neurophysiotherapie, Ergotherapie, Manuelltherapie, Sprach- und Kognitionstraining zusammen mit Entspannungsmaßnahmen kombiniert. Ziel ist es, dass das Gehirn möglichst viele Gelegenheiten bekommt, die neuronalen Netzwerke wieder aufzubauen, ohne dass Chancen ungenutzt bleiben. Kurz gesagt:
Es geht darum, die Rehabilitation zeitlich und inhaltlich so zu koordinieren, dass die natürliche Lern- und Anpassungsfähigkeit des Gehirns maximal genutzt wird. Es ist wichtig zu sagen, dass der Vater Michael entscheidend für Roberts Zurückkommen auf die Beine war, indem er mit unermüdlicher Kraft und Willen „immer am Ball blieb“ und seinen Sohn zum täglichen Training brachte. Die Mutter wirkte hervorragend als Coach und Motivationssprecherin, wobei die Überzeugung, dass man sich nur durch eigenes Handeln helfen kann, im Mittelpunkt stand. „Wir haben ständig gefeiert“, beschreibt Mutter Olga die Einstellung der Familie. Jeder Fortschritt, jede Verbesserung wurde benannt und gewürdigt. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz des gesamten Teams von Ärzten und Therapeuten im slowakischen Kurort Piešťany.
Heuer gab es eine besondere Herausforderung für Robert: das Exoskelett CYBERDYNE auszuprobieren. Dabei geht es um die Gewährleistung eines richtigen Gangstereotyps, sodass das Gehirn an frühere Bewegungsmuster erinnert wird und mehr Kontrolle übernimmt. Robert hat eine spastische Hemiparese auf der rechten Körperseite. Mehrstündiges tägliches Training ist notwendig, um Verkrampfungen entgegenzuwirken. Vater Michael sagt: „Der Unfall hat die Familie zusammengeschweißt.“ Außerdem haben die Eltern eine Webseite eingerichtet, auf der sie Roberts Unfall und seinen Weg zurück ins Leben dokumentieren und andere pflegende Angehörige vernetzen sowie nicht nur mit Erfahrung, sondern auch mit Wissen unterstützen. Roberts Geschichte zeigt, was alles möglich ist, wenn man außergewöhnliche Kraft und Konzentration der Verbesserung seines Zustandes widmet.
Unsere Therapieprogramme werden individuell auf die Bedürfnisse unserer Patienten angepasst.
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